Kreiszeitung.de | Matthias Röhrs | 18.7.2019

„Lieber selbst machen, anstatt darauf zu warten, dass andere etwas tun. Der Hellweger Peter Erfurt möchte mit einer einen Hektar großen Wildblumenwiese etwas gegen das Bienensterben tun. Damit will er ein Zeichen setzen, dass jeder seinen Beitrag leisten kann. Er ist auf der Suche nach Paten für sein Projekt.

Hellwege – Peter Erfurt schaut sich um. „Außer Mais und Weihnachtsbäume wächst hier nichts“, sagt er. Er steht an der Straße zwischen Hellwege und Stapel vor einem jener Maisfelder. Von diesem hat er aber einen Hektar gepachtet. Ab dem kommenden Jahr will er dort selbst Nahrung anpflanzen – allerdings nicht für Menschen, sondern für Bienen und andere Insekten. „BürgerBlumenWiese 2020“ nennt der Hellweger dieses Projekt. Auf den 10 000 Quadratmetern soll eine große Wildblumenwiese entstehen. Damit will Erfurt ein Zeichen setzen und dafür sensibilisieren, dass jeder etwas gegen das Bienensterben unternehmen kann. Deshalb wird er nicht nur selbst aktiv, sondern will auch über die verschiedenen Möglichkeiten informieren. […]“