Corona beeinflusst auch dieses Projekt

Corona beeinflusst auch dieses Projekt

Die für den Wegrand vorgesehene Bearbeitung und Einsaat von Kornblumen und Mohn musste entfallen, stattdessen haben wir auf einem 2m breiten Streifen des Ackers ausgesät. Die Fläche fürs Selberpflanzen musste ich schweren Herzens weglassen, dort wird die Imkermischung gesät.
Den Brunnen musste ich auch streichen, ein Wasserbecken wird es aber in irgendeiner Form trotzdem geben.

Winterschlaf beendet

Winterschlaf beendet

Auf der Blumenwiese passiert etwas, trotz Corona

Letzten Freitag wurde der Acker noch einmal mit der Scheibenegge bearbeitet.

Am Dienstag wurde auf einem 2m breiten Streifen eine Mischung mit Mohn, Kornblumen etc. angesät.
Das Teilstück wurde in Corona-gerechte Sektoren unterteilt, sodass jeder risikofrei arbeiten konnte.
Schade, Kaffee und Kuchen anschließend ging halt nicht, holen wir nach wenn’s blüht.

Nächste Woche kommt dann die Drillmaschine und sät auf dem Rest die Verdener Imkermischung aus.

Projekt BürgerBlumenWiese

Projekt BürgerBlumenWiese

Projekt BürgerBlumenWiese

Projektleitung: Peter Erfurt

Bremer Damm 82, 27367 Hellwege

info@buerger-blumen-wiese.de                   

Ort      Hellwege, Steller Strasse

Größe  10.000 qm

Ziel      Erstellung einer Wildblumenwiese auf o.g. Fläche die durch Patenschaften von Bürgern, Vereinen und Firmen finanziert wird

Das Insektensterben ist nicht abstrakt sondern augenfällig

Spätestens beim Blick auf die relativ saubere Frontscheibe nach einer längeren Fahrt wird klar, dass es dramatisch weniger Insekten gibt, dass etwas getan werden muss.

Ich habe mich daher entschlossen in Hellwege einen ha Land zu pachten, das Projekt BürgerBlumenWiese zu starten und möglichst viele Menschen daran zu beteiligen.

Durch eine Patenschaft für ein Stück Land auf dem statt Mais oder einer anderen Monokultur Nahrung für Insekten angebaut wird, nicht mehr und nicht weniger.

Das auf 3 Jahre ausgelegte Projekt soll ein Zeichen setzen, dass Eigeninitiative notwendig ist und unmittelbar wirkt, soll zum Mitmachen und Nachahmen animieren.

Ihr Beitrag zum Erfolg kann die Nachhaltigkeit eines solchen Projekts aufzeigen, die Insekten werden es Ihnen danken.

Um eine breite Vielfalt an Futterpflanzen zu bekommen habe ich die Fläche wie auf dem Grundriss ersichtlich in mehrere Bereiche eingeteilt

  1. Der größte Teil der Fläche ca 9000 qm wird im Oktober gepflügt.
  2. Im April wird ein organischer Bodenaktivator ausgebracht und jeweils auf der Hälfte die „Verdener Imkermischung“ sowie eine entsprechende Blühmischung der Fa. Agravis ausgesät. Die Mischungen enthalten unterschiedliche Pflanzen, also mehr Vielfalt für Insekten.
  3. Der Wegrand wird im Oktober gefräst und ortsübliche Pflanzen wie Mohn, Kornblume, Wicke, Schafgarbe werden angesät
  4. Am Rande des Ackers befindet sich ein Graben an dem ortsübliche Pflanzen wie Dost, Mädesüß, Weidenröschen usw. ihren Platz haben sollten. Hier wird die bestehende Vegetation durch gezielte Auspflanzungen ergänzt
  5. Auf einer Ecke des Ackers wird eine Rasenfläche mit Kleemischung als Aufenthaltsfläche entstehen, ein Brunnen gespült, eine Pumpe installiert, Infotafel, ein Wasserbecken für Insekten und Vögel, sowie eine Bank aufgestellt.
  6. Auf einer Fläche von 450qm dahinter darf jeder der sich dazu berufen fühlt selber Blumen pflanzen, ohne Rücksprache, einfach so. Früh blühende Pflanzen insbesondere Stauden würden den Insekten einen guten Start ins Jahr verschaffen.
  7. Am Waldrand werden Bienenstöcke aufgestellt. Die Größe der Fläche garantiert, dass wir den Wildbienen keine Konkurrenz machen. Nach der Saison werden wir sehen wie viel Honig dabei herausgekommen ist.